So setzt du (2020) deine besten Ideen in die Tat um.

Kreativiät und Job, Kreativitäts-Methoden

Wo sind sie nur hin?
All die Ideen und Einfälle,

die du bei Fortbildungen, Kursen, Meetings und Konferenzen notiert und gesammelt hast – in Notizbüchern verschüttgegangen, in Schubladen verschwunden. Schluss damit! Ich zeige dir, wie du deine besten Ideen aus diesem Jahr im nächsten Jahr anpackst und wirklich machst. Lass uns loslegen!

Dieser Artikel ist für dich interessant, wenn du schon auf diesen Artikel geklickt hast. Befriedige deine Neugierde!

Inhalt dieses Artikels:

Was bringen deine tollen Ideen aus Workshops und Konferenzen, wenn du sie nicht umsetzt?

Richtig, nichts. Jede Idee, die du während eines Workshops oder Konferenz hattest ist eine ungenutzte Möglichkeit. Und ja, nicht jede deiner Ideen war realistisch und tragfähig, aber das Momentum auf der Konferenz war soooooo inspirierend. Deshalb gib deinen Ideen und Gedanken eine Chance, sie haben es verdient. Ob sie real werden können oder nicht, das kann sich erst zeigen, wenn du anfängst deine Notizen in die Tat umzusetzen. Wie schade, wenn Leonardo da Vinci seine Notizen nicht aufbereitet hätte.

 

So verschwinden deine Ideen nie wieder in der Schublade

Wir kennen das alle zu gut: Ein Workshop steht an, eine Konferenz oder Forum steht auf dem Plan. Die Themen sind spannend, die Speaker wolltest du schon immer mal hören. Du sitzt im Publikum und es ist tatsächlich unglaublich interessant und inspirierend. Du schreibst mit, deine Gedanken schweifen ab und du hast eigene Ideen. Klar, so viel interessierte Energie in einem Raum: da sprudeln die Ideen.

Beim Kaffeetrinken in der Pause unterhältst du dich mit einer Frau, ihr tauscht euch über den Vortrag aus und schon sprudeln die Ideen weiter. Du verknüpfst deine Gedanken mit der Welt der eben kennengelernten Frau. SocialMedia Kontaktdaten werden ausgetauscht, „lass uns doch mal treffen und weiterreden…“ und ab in die nächste Session.

Und Tschüss, du inspirierender Moment….

Beseelt kommst du am nächsten Tag wieder zurück an deinen Schreibtisch und dort wartet der Alltag. Vielleicht schaffst du es noch, die Konferenz zu dokumentieren, aber oft verschieben wir auf später. Und schon wandert unsere Idee eine Etage tiefer in der ToDo-Liste. Bis sie irgendwann vergessen ist. Tschüss, ciao, good bye!

Mein Vorsatz: 2020 kein Workshop ohne Wirkung

Das soll aufhören. Was sicherlich nicht aufhört, ist, dass auf Workshops und Konferenzen gegangen wird. Weiterbildungen, Konferenzen, Meet-ups und Co-Working sind doch das Salz in unserer Berufs-Suppe! Gerade wir Macher leben von dem Energie-Boost, den wir aus Inspirationen ziehen.

5 Tricks mit denen du deine besten Ideen in die Tat umsetzt

Ich zeige dir ein paar Tricks, mit denen du die Ideen von 2019 effizient sichtest und 2020 in die Tat umsetzt. Und dabei noch Platz, für alles was 2020 kommt, hast.

1. Sichte deine Notizen und Notizbücher

Für diesen Schritt solltest du dir ein wenig Zeit nehmen. Alles Erstes holst du mal all deine Notizbücher und Aufschriebe hervor. Wenn du jetzt feststellst, dass du gar nicht weißt, wo welchen Notizen sind, in welchen Collegeblocks, Ordnern, Sammelmappen & Co, dann lerne doch daraus. Am besten legst du dir noch heute einen Ordner (real oder virtuell) an, in den du ab sofort deine losen Notizblätter abheftest. 😉

Ich z.B. habe eine ganze Sammlung an Notizbüchern in 2019 angelegt. Teilweise sind es Notizbücher, die ich in Workshops und Seminaren bewusst gefüllt und geführt habe und A6 Notizhefte, die ich immer bei mir habe, um plötzliche Ideen festzuhalten oder um mir Gesprächsnotizen zu machen.

Gut investierte Zeit: durchsehen von Notizbüchern und Dokumentationen

Sieh deine Notizen durch und ja, ich weiß: dafür wirst du Zeit brauchen. Aber deine Ideen sind es wert! Ich blättere immer gerne durch meine Notizen. Zugegeben, nicht alles ist leicht zu entziffern, dennoch habe ich meistens den Moment in dem ich diese Notiz gemacht habe, dann sehr präsent vor Augen.

Ich mache mir sehr gerne Randnotizen, daher achte ich auch besonders auf diese.

2. Suche dir die Perlen heraus

Immer wenn du auf Notizen stößt, die interessant sind UND die du noch immer toll findest, markiere sie dir. Das kannst du z.B. so machen:

  • mit Pagemarkern oder Haftnotizen
  • zusätzlich farblich markieren
  • mit einer Zeichnung ergänzen

Ich umrande die Überschrift gerne oder füge einen schönen Stern oder Herz hinzu. So verbinde ich das „Jetzt“ mit der Idee aus der Vergangenheit.

Damit fahre ich fort, bis ich alle Notizen gesichtet habe. Teilweise geht das wirklich schnell, da ich meine Notizbücher Seite für Seite chronologisch fülle. Daher weiß ich recht genau, was nach was kommt. Dank der Pagemarker oder Haftnotizen siehst du wunderbar, wieviel Ideen und Inspirationen du hattest. Wow, oder?

3. Dokumentationen und Ideen ausmisten und aufräumen

Ganz gleich, ob sich deine Workshop-Dokumentationen oder Notizen, um neue Lösungen im Job, einer Start-up-Idee, inspirierende Sätze oder Ideen für den nächsten Urlaub handeln – alle kannst du 2020 nicht umsetzten. Du musst also ausmisten.

Am besten gehst du nun durch deine Markierungen durch und fragst dich:

  1. Wie fasziniert bist du von der Idee hinter der Notiz.
  2. Gibt es in 2020 eine Chance diese umzusetzen?
  3. Gibt es Meilensteine, also Eckpunkte, mit denen du die Idee umsetzten kannst?
  4. Hast du Verbündete? Wer kann dir helfen?

Mindestens 3 der 4 Punkte solltest du voller Vorfreude mit „Ja“ beantworten können.

Wenn du auf alles keine rechte Antwort hast, dann lass die Idee im Notizbuch „schlafen“. Wer weiß, vielleicht kommt der richtige Augenblick noch. Markiert ist die Idee jetzt ja schon.

4. And the winner is: Sammeln und Ranken

Schreibe deine Ideen nun zusammen. Dafür kannst du ganz unterschiedlich vorgehen. Jede Methode ist anders. Wähle einfach die passende für dich aus und sammle dort nacheinander die ausgewählten Notizen. Dabei reduzierst du deine Notizen auf eine

  • Überschrift
  • Veranstaltung, Ort oder Event, bei dem die Idee entstand
  • Zusammenfassung
  • Notizbuch und Seite, auf der das Original steht. Wenn du ein digitales Notizbuch führst, kannst du auch einen Screenshot der Originalseite hinzufügen.

Folgende Medien eignen sich hervorragend:

  • eine Exel-Datei (Schreibe mir, ich schicke Dir gerne meine zu)
  • die erste Seite in einem neuen 2020 Notizbuch
  • eine Word-Datei
  • eine Notizseite in einem digitalen Notizbuch wie OneNote oder EverNote

Da ich ein sehr visueller Mensch bin, arbeite ich gerne mit einem Notizbuch. Alles was durch meine Hand aufs Papier geflossen ist, hat eine größere Wirkung für mich. Dazu blättere ich einfach sehr gerne in Büchern und tauche in die Gedankenwelt ein.

Ideen vergleiche: manchen dürfen auch reifen…

Als Nächstes vergleiche ich die so gesammelten Ideen und Gedanken und ordne sie in einer Rangordung. Dafür verwende ich ein Punktesystem und gehe wie folgt vor:

  • ich lese alles durch und markiere intuitiv die Ideen mit einem Punkt, zu denen ich mich am meisten angezogen fühle. So trenne ich schnell „Herzensthemen“ von „Verstandsthemen“
  • die so markierten Ideen gehe ich erneut durch und ranke weiter. So habe ich am Ende ein oder zwei Ideen mit drei Punkten bewertet.

​Arbeite bunter. Denk anders!


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5. Ideen anpacken und sichtbar machen

Jetzt wird es ernst. Das sind also die Ideen aus 2019, die ich 2020 anpacken möchte. Jupiiiii! Wie fühlt sich das für dich an? Für mich voller Elan und Motivation.

Damit nicht nur die guten Vorsätze bleiben, mache ich mir einen Plan. Dazu lege ich mir eine neue Seite im Notizbuch an und stelle mir folgende Fragen:

  • Welches Ziel möchte ich erreichen?
  • Wenn ich das Ziel nicht benennen kann, welches Gefühl möchte ich erreichen oder welche Sehnsucht möchte ich befriedigen?
  • Wem helfe ich damit, wen unterstütze ich damit?
  • Wem berichte ich als erstes von der Idee? Wer motiviert mich?
  • Innerhalb welchen Zeitraums ist die Idee umsetzbar?
  • Brauche ich Hilfe und Unterstützung?
  • Welche Schritte sind nötig?
  • Kann ich Zwischenziele (Meilensteine) benennen?
  • Was sind die kleinsten Aktionen, die auf die ganze Idee einzahlen?
  • Mit welcher kann ich direkt jetzt beginnen?

Damit meine Idee sichtbar wird, mache ich mir auf einem Plakat dann gerne ein Ideenboard.

Auf diesem sammle ich alle Punkte, die ich mir notiert habe, zusammen. In einer gewissenweise manifestiere ich sie damit. Im Zentrum meines Ideenboard ist immer ein Zeitstrahl. Da ich selbst gerne zeichne versehe ich mein Board gerne mit kleinen Skizzen und umkringele jedes Thema. So grenze ich es gleichzeitig von den andern Punkten ab.

Und was ist, wenn 2020 alles anders kommt?

Dann passe ich die Ideen an. Oder lasse sie ziehen. Elizabeth Gilbert beschreibt in ihrem Buch „Big Magic“, dass Ideen als Energie in unendlicher Menge im Universum unterwegs sind. Sie schreibt in einem Kapitel darüber, wie sie sich Monatelang mit einer Romanidee und deren Recherche auseinandergesetzt hat. Irgendwann ist ihr die Faszination an dieser Idee verloren gegangen und sie hat sich einem neuen Projekt zugewandt. Jetzt kommt es: einige Zeit später trifft sie die Autorin Ann Patchett, die Elizabeth von ihrer neuen Romanidee erzählt: dieselbe Idee, die auch Elizabeth hatte. Also ist die Idee weitergezogen und hat sich in Anns Kopf oder Herz eingenistet und dort sein Wunder wirken lassen.

Diese Vorstellung gefällt mir so sehr. Ideen und Gedanken bereichern uns, zwingen uns aber nicht, diese umzusetzen. Und wer weiß, was die Gedanken und die Idee für dich in der Zukunft bereithält? Wer weiß was kommt und wo du sie in anderer Form anbringen kannst oder jemanden damit inspirieren kannst.

Habe ich dich neugierig gemacht?

In meinem Kreativitäts-Coaching können wir gerne in Ruhe über deine Themen sprechen:

  • arbeite bunter und leichter
  • handle vielfältig, finde neue Ideen und denke bunt
  • aktiviere deine eigene Art zu arbeiten
  • nutze deine Feinfühligkeit
  • zeig, was dich einzigartig macht und bereichere damit deine Welt.

Ich glaube an die Kraft deiner persönlichen Kreativität! Für ein glückliches Leben!

Deine Verena

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