Existenzangst und Kreativität

Existenzangst und Kreativität.

Kreativität und so viele kreative Träume zerplatzen unter dem Druck von Existenzangst.

In diesem Artikel beleuchte ich die Existenzangst und zeige dir Wege auf, wie du deine Kreativität vor Existenzangst bewahrst.

Ich zeige dir, wie du erkennst, welche Form von Existenzangst dich bedroht und wie dein kreatives Bewusstsein Lösungen finden kann.

Podcast Existenzangst und Kreativität

Weitere Podccast-Folgen findest du hier.

Existenzangst kennen viele, (nicht nur) die nur für ihre Kreativität leben wollen. In unserer Vorstellung leben kreative Lichtgestalten wie Steven King, J.K.Rowling, Quentin Tarantino, Paul McCartney oder Banksy so ein ideales kreatives Leben, wie wir es uns vielleicht wünschen.

Dabei sehen wir immer nur den aktuellen Zustand der Karriere oder des Werks von Vorbildern, die von ihrer Kunst leben. Wir sehen nie den Weg dorthin. Der ist häufig steiniger als wir es uns vorstellen können: physisch, finanziell und psychisch härter…

Kreativität ist der Zauber der freien und freudigen Gedanken: Wenn durch unser Wirken wundervolles entsteht, dann ist Kreativität Magie, Alchemie und Flow in einem. Kreativität ist wie die Liebe, wenn sie fließen darf und wir sie lassen, dann erhebt sie sich über die Angst.

Der größte Feind der Kreativität ist die Angst. Sie lässt uns erstarren, kann viele Gesichter haben und uns einschränken. Eine davon ist die Existenzangst.

Neben der künstlerischen Anerkennung eifern wir kreativen Vorbildern auch wegen der finanziellen Sicherheit TROTZ Kreativität nach. Denn wir wissen ganz genau, dass Existenzangst kein Zuckerschlecken ist.

Hier ein Beispiel zu Kreativität und Existenzangst

Ich möchte dich wieder in die Geschichte einer (fiktiven) Künstlerin mitnehmen.

Marie arbeitet bei der Bank. Sie hat sich für diesen „sicheren“ Beruf entschieden, da sie auch gerne mit Zahlen umgeht. Ihre Leidenschaft war aber schon immer das Fotografieren und Filmen.

Jetzt ist Marie 35 Jahre alt und findet seit Langem in ihrem Beruf keinen Sinn mehr. Noch schlimmer, sie empfindet ihre Verkaufs- und Beratungsarbeit als nicht mehr „richtig“ und handelt gegen ihre sich verändernde Überzeugung. Die berufliche Sinnkrise bedroht ihre mentale Gesundheit. Auch das ist eine Form der Existenzangst. Denn es gibt zwei Formen von Existenzangst:

  • finanzielle Existenzangst
  • mentale, kreative und Sinnhaftigkeit Existenzangst.

Die eine lässt sich durch Geld beruhigen, die andere (für viele) mit Geldausgeben betäuben. Und das Letztere hilft Marie nicht mehr.

Marie möchte das Ruder rumreißen

Marie macht ein Sabbatical und erholt sich auf einer ausgiebigen Reise. Dabei lässt sie sich von anderen Weltenbummlern inspirieren, die ein Leben fern von 9-to-5 leben und so beschließt sie ihren Job zu kündigen und als Fotografin eine kreative Karriere zu starten. Andere schaffen das ja auch. So sieht sie es ständig auf Instagram….

Marie kündigt tatsächlich und macht sich erst mal ein Logo und eine Website und beginnt zu fotografieren und zu filmen. Sie fotografiert beispielsweise auf diversen Hochzeiten und macht Fotos von Freunden, aber viel verdienen kann sie damit nicht. Also beginnt sie Onlinekurse zu machen, um zu lernen, wie sie mit Onlinemarketing Geld mit der Fotografie verdient.

Mit der Zeit wird ihr finanzielles Polster immer dünner und Marie bekommt Angst. Alle Gedanken kreisen jetzt nur noch darum, wie sie bekannt wird und an Jobs kommt….

Zeit für freie Fotografieprojekte und Filme hat Marie nicht. Ihr fehlt auch gänzlich die Muse….

Finanzielle Existenzangst:

Wenn du an finanzielle Existenzängste denkst, was für Bilder kommen dir in den Kopf?

Bilder von Pfändungsbeschlüssen, Obdachlosigkeit, Kinder, die bei der Wohlfahrt ihr Mittagessen holen müssen, einsam und alleine in einer 1-Zimmer-Wohnung „sterben“…

Kreative und mentale Existenzangst

Hinter der mentalen Existenzangst ist keine Angst vor einem möglichen finanziellen Zusammenbruch, sondern eine im Jetzt gefühlte Sinnlosigkeit: Die Angst ein Leben zu führen, das nicht erfüllt und freudlos ist. 

Beides sind Ängste, die es nur in Schwarz und Weiß gibt. Nur Leben oder Tod. Was ja auch klar ist, ist doch unsere Existenz auch unser SEIN als Mensch.

 Es scheint immer zwei Pole zu geben und wenig dazwischen.

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Wann kommt es denn zur Existenzangst?

Wir bekommen Angst um unsere Existenz, wenn unser Leben und das, was wir kennen, möglicherweise bedroht ist. Die Angst unsere Wohnung zu verlieren oder aufgeben zu müssen, kein Geld für unsere Nahrung mehr zu haben und alles Sicherheit missen zu müssen, die wir kennen.

Oft haben wir auch riesige Angst vor einem Rückschritt. Tatsächlich ist es aber so, dass es sich fast nie um eine wirklich begründete Angst und Leib und Leben handelt. 

Vielmehr geht es um eine unbekannte Zukunft, die mit sozialen Horrorbildern angereichert wird.

Die Formen der finanziellen Existenzangst

Lass uns in zwei Formen der finanziellen Existenzangst unterscheiden:

  1. Die selbst gewählte Existenzangst, durch das Kündigen eines Jobs, um nur für die Kreativität zu leben
  2. Die uns aufgezwungenen Existenzangst, die durch äußere Umstände entstehen.

Gerade die erzwungene Existenzangst potenziert oft die selbst gewählte Existenzangst. Im Beispiel von Marie geht vielleicht zu allem Unglück auch noch ihr Auto kaputt. Sie braucht ja das Auto, um zu möglichen Fototerminen zu kommen. Existenzangst zieht häufig Existenzangst an. 

Ganz gleich welche Form der finanziellen Existenzangst es ist: Sie lähmt uns und lenkt den Fokus weg von der Kreativität, der Kunst oder dem Buch, hin zu Projekten und Arbeiten, die die Existenz sichern. Der Fokus richtet sich auf den Grund, warum wir uns eigentlich aufgemacht haben und, wie in Maries Beispiel, auf das alte Leben in der Bank, das sie hinter sich lassen wollte: Einfach nur Geld verdienen.

Das hört sich komplett deprimierend an, oder?

Ist es aber tatsächlich nicht. Denn es dreht sich um Kreativität!

Wir wünschen uns kreativ zu sein, weil wir gerne etwas machen und erschaffen wollen. Und genau daran dürfen wir uns zurückerinnern. WIR SIND SELTEN MACHTLOS! Wir können uns immer entscheiden. Es ist immer unsere Entscheidung, ob wir Opfer sein wollen oder Wege (auch wenn sie unbequem sind) finden wollen.

Schalte den Grund für Existenzangst aus!

Schenke dir Sicherheit, damit deine Kreativität wieder fließen kann. Dafür dürfen wir uns bewusst darüber werden, was wir wirklich fürchten und was wir brauchen, um uns sicher zu fühlen.

Wenn wir anerkennen, dass wir dieses Gefühl von Sicherheit brauchen (und da ist nichts Verwerfliches dran), dann können wir bestimmen, wie wir uns diese Sicherheit geben können und dabei NICHT unsere Kreativität belasten müssen.

Werde zum Förderer deiner Kunst!

Entscheidungen und Existenzangst
Teilzeitjob und Existenzangst
Das hilft gegen Existenzangst

Fühle den Stolz eines Mäzens für den kreativen Schützling

Wie kannst du deiner Kreativität das finanzielle und stabile Umfeld geben, das sie braucht, um sich zu entfalten? Dabei ist es wichtig, dass die Kreativität NICHT für dieses Umfeld verantwortlich ist. Sie darf frei sein und sich bei dir sicher fühlen.

Was brachst du und deine Kreativität, um sich sicher zu fühlen? Sich bewusst machen und die Bewusstheit ist der Schlüssel für kreative Freiheit und gegen Existenzangst.

In einer idealen Welt folgen wir alle unseren kreativen Träumen und leben für immer erfolgreich und glücklich. In der wirklichen Welt dürfen wir ständig an Hindernissen wachsen (Toll was?! Wir müssen nicht stehen bleiben!).

Aus irgendeinem Grund scheint es unehrenhaft zu sein „nebenher“ kreativ zu sein.

Marie sagt vielleicht: „Nein, das ist es nicht, aber mir bleibt gar nichts anderes übrig. Mein Job frisst meine Kreativität und mich auf! Ich habe neben meinem Job in der Bank keine Kraft mehr für meine Fotoprojekte.“

Sorry, wenn das bei dir auch so ist, dann brauchst du einen neuen Alltagsjob.

Das kann ein Teilzeitjob sein oder aber als Selbstständige:er mit dem klaren Ziel für x Stunden, y viel Geld zu generieren.

Mach dir einen Langzeitplan, der dir und deiner Kreativität eine Perspektive gibt. Dieser Plan sichert dir dein finanzielles Auskommen und zeitliche Freiheit für deine Kreativität. Die Intensität bestimmst du. Wichtig ist, dass du es bewusst machst und dir über die jeweiligen Rollen bewusst bist.

Ein Förderer ist nämlich nicht ewig ein Förderer, wenn der kreative Schützling nicht die Zeit für Kreativität nutzt. Und deine Kreativität wird nicht glücklich mit dem Förderer sein, der ständig fordert und die Kreativität verplant. Kannst du mit diesem Bild was anfangen? Dann landest du nämlich ganz schnell wieder in der mentalen Existenzangst.

Langfristige Planung für ein kreatives Leben ist manifestieren

Was hinter einem Langzeitplan für z.B. die nächsten 24 Monate steckt, ist reines Manifestieren. Denn Manifestieren hat nichts mit „hinsetzen und hoffen, dass etwas Gutes kommt“ zu tun. Es bedeutet viel mehr, unser ganzes Sein auf den Traum auszurichten. Wir erschaffen damit durch unsere Gedanken und unseren Willen Möglichkeiten in der realen Welt. Und zwar, in dem wir kreieren und Entscheidungen treffen.

Ein Teilzeitjob fühlt sich nach einem Rückschritt an?

Es gibt keine DIN-Norm für dein kreatives Leben. Egal, was die Social Media-Heroes dir sagen: Das einzige Gesetz ist: Kreativität entsteht nur aus Freude und Neugier. Nicht durch Druck oder aus der Angst heraus.

Befreie dich von den Maßstäben anderer und lebe deine Maßstäbe. 

Damit möchte ich zum Schluss kommen. Mir geht es nicht darum Existenzangst herunterzuspielen. Ich möchte keine Angst kleinreden, denn sie hat einen enormen Einfluss auf uns. Aber ich möchte dich daran erinnern, dass wir als kreative Menschen immer die Wahl haben. Sie ist vielleicht nicht immer unsere „Traumwahl“, aber wir haben sie und können reagieren. Gerade weil unsere Welt nicht perfekt ist, ist da Raum für dich und speziell deine Kunst und Kreativität.

Mach den Unterschied!

Wir brauchen dich und deine Kunst! 

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