Haftnotizen schaffen flexilble Struktur

So viel Stress: wie du trotzdem fokussiert und kreativ bleibst

Kreativiät im Job, Kreativitäts-Methoden

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Kennst du das? Die Arbeit türmt sich, die Aufgabenliste wird unendlich lang, das E-Mail-Postfach wächst an und die Zeit wird immer weniger?

Bei mir ist gerade genauso eine Zeit. Der reinste Wahnsinn. Derweil freue ich mich über meine Aufgaben. Deshalb lautet meine Antwort: fokussiere dich auf das Wesentliche!

Wie? Zeige ich dir hier.

Am Jahresende und vor dem Urlaub verdoppelt sich die Arbeit.

Der Satz: „Weihnachten kommt dieses Jahr wieder so überraschend“ trifft bei mir voll zu. Irgendwie geht es zum Ende des Jahres immer so schnell. Gerade war doch noch September! Und mit dem Jahreswechsel müssen Budgets noch ausgegeben werden und die Neuen geplant werden. Gar nicht zu sprechen von den neuen Projekten. Die müssen auch schon losgehen… Zurzeit stehen bei mir viele Workshops, Mentorings, Projekte und Ausstellungen an.  Jedes Jahr im Sommer kann ich mir nicht vorstellen, dass es wieder viel wird und dann kommt es doch.

Wenn ich mich vom Stress wegtragen lasse: der Garant für Fehler

Früher habe ich mich vom Stress überrennen lassen. Ich habe mich voll hineinbegeben in die Panik. Das Ergebnis war oft eine Kombination aus hektischer Gereiztheit, Schockstarre und Herzrasen. Ich war wie gelähmt von der Masse an Aufgaben und der gnadenlos verrinnenden Zeit.

Das Ergebnis war alles andere als befriedigend:

  • Ich lieferte schlechte Arbeit ab
  • Ich war super gereizt und alles andere als eine Chefin
  • Ich war sicher nicht die aufmerksamste Mutter und Partnerin
  • Und ich persönlich bin gänzlich auf der Strecke geblieben

 

Das hat Spuren hinterlassen. Die größte war sicherlich meine Unzufriedenheit. Ich war unzufrieden, weil ich nicht liefern konnte, was ich wollte. Ich habe mich in Selbstmittleid gesuhlt und meine Zweifel waren sehr laut: Warum schaffst du das nicht?!

Ach, die lieben Fehler….

Und es passierten Fehler. Fehler, die unnötig sind. Zumal sich so oft rausstellt, so wichtig war es doch nicht. Aber jetzt ist da der blöde Fehler, Fehlbuchung, Fehlkauf etc. Versteh mich nicht falsch, Fehler machen ist wichtig. Nicht aber, wenn sie so nutzlos sind… Das heißt, eigentlich habe ich gerade aus diesen all das gelernt…

Der Tag hat 24 Stunden. Basta.

Ich hätte nur realistisch bleiben müssen. Denn zu schaffen war es eh nicht. Ich wollte es aber so gerne mir, oder wem auch immer, beweisen: ich bin knallhart und schaffe es!

Realistisch gesehen kann aber niemand viermal so schnell arbeiten und dabei auch noch wirkliche Qualität liefern. Die leidet nämlich als erstes und unsere Gesundheit.

Trotzdem: manchmal muss einfach viel in den Tag rein.

Seitdem ist viel passiert: Ich habe viel an mir gearbeitet. Für mich geklärt, was mir tatsächlich wichtig ist. Warum ich unbedingt liefern möchte etc.

Heute sind meine Tage noch immer sehr voll. Aber ich begebe mich nicht mehr in die Spirale aus Hektik und Panik. Denn das Wichtigste ist für mich, dass ich Aufgaben lösen kann und mir dabei noch immer zufrieden ins Gesicht schauen kann.

Heute ist genau so ein Tag:

  • 08:00 Uhr Podcast-Folge aufnehmen
  • E-Mail-Challenge für Mentoring-Kunden schreiben
  • Präsentationsfolien fertig machen
  • Texte schreiben
  • 14:00 Fotoshooting mit Kundin begleiten

Klingt unmöglich. Ist aber machbar. Ich gebe zu, dass das sicherlich nicht auf Dauer möglich ist, aber kurzzeitig.

Die einzige Lösung heißt priorisieren – meine 4 Tipps

In erster Linie muss ich priorisieren, um Qualität zu erschaffen und kreativ zu sein.

Und das fängt bei kleinen Aufgaben an. Kreativ erschaffen heißt für mich: etwas erschaffen, was davor noch nicht da war. Auch ganz kleine Aufgaben: ein Brief oder eine Mail schreiben, einen Quellcode verbessern, eine Buchung korrigieren etc.

 

So priorisiere und fokussiere ich mich:

1. Wenn viel Arbeit ansteht, dann „verpflichte“ ich mich innerlich zu 100%. All- in und erkenne an, dass nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung steht.
Kein nebenher surfen, lesen oder quatschen etc.

2. Als nächstes sortiere ich die Aufgaben nach dem Wesentlichen. Ich versuche, die Rahmenbedingungen vom Kern der Aufgabe trennen. Damit meine ich: welche Aspekte der Aufgabe sind die wichtigsten. Welche haben die beste Wirkung.

Dann brauche ich eine Idee, mit der ich das Wesentliche erreichen kann.

Mein Haupttool, um diese Idee zu finden ist das Schreiben, bzw. Gedankenschreiben. Ich schreibe, um die eigenen Gedanken zu hören. Gedankendimensionen, die ich gerne Stimmen nennen, gehen uns mit enormer Geschwindigkeit durch den Kopf. Durch das Gedankenschreiben kann ich alles einfach runterzuschreiben, rausschreiben. Dabei kann ich am besten fokussieren, um was es tatsächlich geht.

3. Wenn ich weiß, was zu tun ist, dann prüfe ich, ob ich damit zufrieden bin. Es gibt für nichts Schlimmeres als nur ein bisschen zufrieden zu sein. Wenn ich nicht zufrieden bin, muss ich mich fragen, ob ich die Aufgabe heute so lösen kann. Wenn nicht, dann lasse ich es lieber.

4. Jetzt kommt das Wichtigste: Triff eine rasche Entscheidung. Jede Entscheidung beinhaltet auch, dass eine Aufgabe abgeschlossen wird.

Beispiel: in zwei Stunden muss ein noch nicht fertiges Bild in eine Ausstellung

Meine Zeitplanung war: zwei Stunden.

Für was? Ich wollte ein fast fertiges Bild für eine Ausstellung fertig machen und abliefern. Seit zwei Monaten weiß ich nicht, wie das Bild fertigzustellen ist, damit die Anfangsinspiration gezeigt wird. Es fehlt noch etwas Essenzielles.

Mein Weg: Ich musste genau überlegen, um was geht es mir bei dem Bild und was braucht das Bild um vollendet zu werden. Wenn ich hirnlos drauf los gemalt hätte, würde ich das Bild zerstören. Und ich hatte viel Zeit bisher investiert. Ich hätte zerstört, was ich davor geschaffen habe und was mir wichtig war.
Das Gedankengeschrieben hat mir klar gemacht, was wirklich wichtig ist für das Bild.

So konnte ich konzentriert und fokussiert meine Gedanken ausführen, das Bild trocknen (ok, hier musste der Föhn mithelfen) und ausliefern.

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Struktur mit der Haftnotiz-Methode

Noch ein weiterer Trick: Wenn ich meine Gedanken sortiere, dann schreibe ich diese gerne auf einzelne Haftnotizen. Wenn alles aufgeschrieben ist, dann hänge ich dieser in der sinnvollsten Reihenfolge aneinander. Das Ergebnis ist ein „Haftnotiz-Band“. Dieses ist dann mein „Marschplan“. Ein Zettel nach dem anderen arbeite ich ab. Bis zum Ende. Und etwas Neues ist entstanden.

 

Anstrengend ist es trotzdem

Der ganze Prozess mit fokussieren und entscheiden für mich sehr kreativ. Ich gebe zu, dass es sehr anstrengend ist. Aber es entsteht so viel in kurzer Zeit. Und ich habe mich dem ganz und gar zugewendet. Ohne Panik.

 

Gibt es einen Haken? Ja. Störung geht nicht….

Ich gebe ganz offen zu, wenn dieser Prozess oft unterbrochen wird durch Telefonate, Kollegen, die in der Türe stehen und anderes unvorhergesehenes. Dann ist es kaum möglich.

Deshalb bleib fokussiert und pack es an!

Lasst es schillern und
mach dich sichtbar!

Habe ich dich neugierig gemacht?

In meinem Kreativitäts-Coaching können wir gerne in Ruhe über deine Themen sprechen:

  • arbeite bunter und leichter
  • handle vielfältig, finde neue Ideen und denke bunt
  • aktiviere deine eigene Art zu arbeiten
  • nutze deine Feinfühligkeit
  • zeig, was dich einzigartig macht und bereichere damit deine Welt.

Ich glaube an die Kraft deiner persönlichen Kreativität! Für ein glückliches Leben!

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