Praxis-Beispiel: wie eine Musikerin neue Wege finde mit Personal Coach

KreativitÀts-Coaching ist Personal Coaching: Wie eine Musikerin neue Wege findet

Ein Beispiel aus dem KreativitÀts-Coaching

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KreativitĂ€t ist unsere Superkraft. Wir sind die einzige Spezies (sowei ich das weiß), die sich die Zukunft ertrĂ€umen kann. Wir trĂ€umen von einem Ziel, wir malen uns aus, wie wir dort hinkommen, wie es sich anfĂŒhlt und erschaffen mit diesem Antrieb Neues. Ein Personal Coaching unterstĂŒtzt dich dabei. In diesem Blogartikel nehme ich dich in ein Beispiel aus dem KreativitĂ€ts-Coaching mit.

Selbstzweifel, Prokrastinieren, Perfektionismus und GlaubenssĂ€tze alles Themen fĂŒr das kreative Personal Coaching

Wir kombinieren, lassen uns auf Eingebungen ein und bringen den Mut auf uns selbst neu zu erfinden. Behindert werden wir durch uns selbst durch Selbstzweifeln, Zweifeln, WiederstÀnden, Prokrastinieren und Perfektionismus. ABER oft sind wir auch ratlos, weil das Leben passiert: Krankheit, Kunden gehen vorloren oder SchicksalsschlÀge.

Als KreatvitĂ€ts-Coach unterstĂŒtze ich meine Klienten wieder und weiter zu erschaffen, schöpfen und kreieren. Einfach weitermachen. Auch wenn es schwerfĂ€llt. Nichts hört und fĂŒhlt sich so selbstverstĂ€ndlich an und ist gleichzeitig so schwer. Trotzdem: aufhören oder stehenzubleiben ist keine Option. Denn der Wunsch zu erschaffen, wird vielleicht manchmal leiser, aber er hört nie auf und wird irgendwann wieder lauter.

Das gilt fĂŒr jede Form des Erschaffens:

  • eine GeschĂ€ftsidee entwickeln,
  • ein Buch schreiben,
  • ein Produkt entwickeln
  • als KĂŒnstler leben und arbeiten…

Immer geht es darum, die Verbindung zwischen Traum und RealitÀt zu wahren, zu testen und zu leben.

Kreativ Coaching: Inspiration und weniger ist mehr

Im KreativitÀts-Coaching, aber auch im Coaching allgemein ist weniger oft mehr.

Und erst recht fĂŒrs Selbstcoaching. Weniger was? Weniger Worte. Je weniger ein Coach erklĂ€rt, umso mehr Freiraum gibt er oder sie dem Klienten. Mit weniger Anleitung mĂŒssen wir mehr selbst erforschen. Und das ist Coaching fĂŒr mich hauptsĂ€chlich: Anleitung zur Selbst-Erforschung. Das Ziel meines Coachings ist immer, dass der Klient eine Lösung aus sich selbst heraus entwickelt. Ich unterstĂŒtze ihn mit Fragen, Visualisierungstechniken, Schreib- und Reflexionsaufgabe und Meditationen. Ich versprĂŒhe ein wenig „Inspirations-Feenstaub“. Gerade genug, um anzustecken. Eine Kettenreaktion beim Klienten auszulösen.

Ich möchte das an einem Beispiel veranschaulichen:

Dieses Beispiel ist eine Zusammenfassung aus einzelnen Coaching-Sessions. In meinem KreativitĂ€ts-Coaching arbeite ich immer mit einer Mischung aus PrĂ€senz-Coaching (oft per Video-Chat) und „Hausaufgabe“. Beides sind zentrale Elemente in meinem Coaching, Kursen und Workshops. Die Aufgaben werden immer schriftlich vom Klienten bearbeitet und sind die Antworten auf meine Fragen.
Ich habe dieses Beispiel bewusst in zwei unterschiedlichen Formen geschrieben: meine Fragen sind direkt gestellt, wĂ€hrend die Antwort zusammenfassend geschrieben ist. Auch, wenn hier alles anonymisiert wurde, fĂŒhlt es sich so fĂŒr mich diskreter an.

Die hier dargestellte Musinkerin könnte genauso gut eine Unternehmerin, Autorin oder Bloggerin sein. Du kannst gerne den Beruf der Klientin gegen deinen eigenen austauschen.

Weitere Podcast-Folgen findest du hier!

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Chronisch krank: Karriere-Aus fĂŒr den Traum vom Musik machen.

Eine SĂ€ngerin und Musikerin ist verzweifelt, deprimiert und hoffnungslos, da sie auf Grund einer chronischen Erkrankung seit zwei Jahren nicht mehr Gitarre spielen kann. Ihre Einnahmequellen waren ihre Auftritte (Gesang, begleitet durch sich selbst mit der Gitarre) und Gitarrenunterricht.

Sie ist gefangen in der Trauer um den Verlust ihres Lebenssinns. Sie beschreibt sich selbst als emotional ausgelaugt und hoffnungslos und ist auf der Suche nach einem neuen Weg.

Coaching-Frage:
Wie hast du die letzten zwei Jahre angesichts deiner Krankheit gearbeitet? Und was bedeutet deine Krankheit konkret (fĂŒr mich als medizinischer Laie)?

Antwort KĂŒnstlerin:
Sie erklĂ€rt ihr Krankheit. Die Auswirkung ist, dass sie ihre Finger nicht mehr so bewegen kann, wie sie will und unter Schmerzen leidet. Sie wird nie wieder die physische Kraft zurĂŒckerlangen.

Sie unterrichtet SchĂŒler im Gitarrenspiel, wobei sie ihnen vorsingt, wie gespielt werden muss. Da sie hauptsĂ€chlich fortgeschrittene SchĂŒler unterrichtet, kommt ihr das oft wie ein Betrug vor. In Auftritten wĂ€hlt Sie Begleitmusik aus der Konserve, was ihre Ausdrucksmittel stark begrenzt.

Coaching-Frage:
Was ist dein „Haupt“-Problem? Finanzielle? Karriere? Emotional/psychologisch? Existenziell? Oder IdentitĂ€t?
Wie hast du es in den letzten Monaten gelöst?
Wenn alles Herausforderungen sind, kannst du differenzieren welche Mittel/Wege fĂŒr welche Herausforderung benötigt werden?

Antwort KĂŒnstlerin:
Sie denkt lange nach. Dann schlÀgt sie folgendes vor:
Sie differenziert, dass die Trauer um den Verlust ihres Spielens ihr grĂ¶ĂŸtes Problem ist. Sie mĂŒsse einen Weg finden, wie sie wieder zu Motivation und Wille zur Neuorientierung finden kann.

Das nĂ€chste Problem ist ihr Selbstbewusstsein. Sie fĂŒhle sich wie eine BetrĂŒgerin: sie kann nicht mehr beweisen, dass sie ein Profi mit der Gitarre ist. Sie möchte einen Weg finden, ihr Können in weiteren Dimensionen selbst zu erkennen.

Ihre existenzielle Herausforderung ist, wie kann sie Sinn und Befriedigung im Leben als Musiker finden, ohne Gitarre spielen zu können – die Welt durch Musik zu einem schöneren Ort zu machen. Und die Frage, wer sie ist, wenn sie nicht mehr Gitarre spielt. Sie braucht eine neue Ausdrucksform.

Im finanziellen Hinblick: wie kann ich mich kostengĂŒnstig und individuell instrumental begleiten.

Coaching-Frage:
Wie kannst du diese Punkte in Wege „transformieren“, die fĂŒr dich funktionieren. Welche neuen Möglichkeiten siehst du? Denke mal an all die KĂŒnstler, die auf Grund von körperlichen BeeintrĂ€chtigungen neue Wege finden mussten. Viele KĂŒnstler mussten nach Krankheiten oder UnfĂ€llen neue Wege finden: Matisse, Beethoven, Frida Kahlo….

Dir bleibt aktuell nichts anderes ĂŒbrig als weiterzumachen. Mach doch mal ein SelbstgesprĂ€ch mit dir. Versuch der Freude an möglichen neuen Wege Raum zu geben. Hallo Enthusiasmus! Was könnten neue Wege fĂŒr dich sein?

Antwort KĂŒnstlerin:
Die KĂŒnstlerin denkt lange nach und trĂ€gt dann folgende Möglichkeiten zusammen:

  1. Sie könnte in ihre GefĂŒhle eintauchen. 5 Minuten bewusst in sie eintauchen und dann die GefĂŒhle ehren, indem sie sie mit Farben, Temperaturen und Wort und Tönen benennt und Lieder zu komponieren, bzw. Songtexte zu schreiben.
  2. Das GefĂŒhl sich als BetrĂŒgerin zu fĂŒhlen, kann sie ebenfalls anerkennen und eintauchen. Gleichzeitig könnte sie intensiver „gedanklich“ Gitarre spielen und an der Didaktik fĂŒr eine Gitarre- oder Gesangselbstlernmethode arbeiten. Beides könnten Einnahmequellen fĂŒr sie werden: Songwriting und Selbstlernprogramme.
  3. Sie könnte auch andere Instrumente wie Percussion oder Synthesizer erforschen. Vielleicht fĂ€nde sie so eine neue Form der Begleitung. Vielleicht ist gerade der Sarkasmus in der Situation die Lösung fĂŒr sie. Sie könnte sich mit Software zum digitalen Musizieren auseinandersetzen

Sie sieht in allem tatsĂ€chliche Möglichkeiten und fĂŒhlt Freude und Energie bei den Gedanken, sich selbst zu verĂ€ndern.

Coaching-Frage:
Bei all den Möglichkeiten: was könnte „das Geschenk fĂŒr die Welt“ daraus sein?

Antwort KĂŒnstlerin:
Die KĂŒnstlerin hat in der Zwischenzeit noch mehr Ideen entwickelt. Im Hinblick auf die Sinnhaftigkeit jeder Idee schreibt sie, dass jedes der Ideen ihrem bisherigen Sinn fĂŒr „deswegen spiele ich Gitarre“ in nichts nachstehen. Jede bringt durch Musik mehr Freude und Liebe in Welt. Macht die Welt zu einem schöneren Ort.

Diese Erkenntnis motiviert sie noch mehr.

An dieser Stelle breche ich das Beispiel ab. Nun folgt die Phase des KreativitĂ€ts-Coachings, in der die Idee ins Umsetzten geht. TrĂ€umen und Planen ist das Eine, kontinuierlich zu erschaffen, das Andere. Meine nĂ€chste Frage wĂ€re wahrscheinlich „Was könntest du konkret machen, damit du die Ideen leben kannst?“

Die Phase „Umsetzen“ birgt die hĂ€ufigsten Herausforderungen im Kreativ Coaching:

Jeder dieser „Stolpersteine“ ist eine Blockade. Genau diese zu bearbeiten ist meine Aufgabe als KreativitĂ€ts-Coach. Damit meine Klienten ihre Superkraft KreativitĂ€t voll entfalten und in die Welt tragen können.

Woher habe ich mein Wissen

Mein KreativitĂ€ts-Coaching ist ein Ergebnis meines Werdegangs, meiner eigenen kĂŒnstlerischen Arbeit und aus den beiden Hauptimpulsen meiner Ausbildung zum ganzheitlichen Coaching nach der Psychologin Angelika Gulder und dem KreativitĂ€ts-Coaching nach Dr. Eric Maisel. In meinen Coachings arbeite ich viel mit Selbstreflexion, kĂŒnstlerischen Routinen und Visualisierungsmethoden, die ich hier nicht genannt habe.

Zu meinen Kunden zÀhlen Menschen, die sich entwickeln wollen:

SelbststĂ€ndige, Unternehmer, Berufungssuchende, KĂŒnstler, Autoren, Schauspieler, Journalisten und Musiker.

Habe ich dich neugierig gemacht?
Mehr Infos findest du hier unter KreativitÀts-Coaching Sessions

 

 

Lass es schillern!

Deine Verena
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