Ideen umsetzen: 5 Schritte mit denen es klappt.

Kreativiät und Job, Kreativitäts-Methoden

Dieser Artikel ist für dich interessant, wenn du eine Idee im Kopf hast und diese endlich umsetzen möchtest.

Inhalt dieses Artikels:

„Ach ja!  Was für eine coole Idee.

Irgendwann mache ich das!“

Kennst du diese Gedanken? Ideen, Projekte und Träume haben, ist das eine.
Sie umsetzen etwas ganz anderes!

In unseren Ideenspeichern (Notizbücher, Erinnerungen, Exceldateien etc.) schlummern sie.
Aber die eine oder andere Idee lässt dich einfach nicht los.

Dann solltest du sie dir näher anschauen.
Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung setzt du sie endlich um.

Wenn du von meinem Artikel „Notizbücher: So findest du deine besten Ideen wieder“ kommst, dann hattest du gerade eine Zeitreise durch dein Notizbuch hinter dir. Und wenn dir dabei eine Idee über den Weg gelaufen ist, die du gerne anpacken willst, dann lass uns loslegen.

 

Schritt-für-Schritt-Anleitung an meinem Beispiel

Ich springe jetzt einfach in ein Projekt, das ich in meinen eigenen Noitzbüchern gefunden habe. Neben meiner Arbeit als Kreativitäts-Coach bin ich auch als freie Künstlerin tätig. Für diesen Teil meiner Karriere habe ich im letzten Jahr eine Idee zu einem Ausstellungskonzept gehabt. Meine Idee im Notizbuch war, Bilder von Pflanzen zu malen und diese im direkten Zusammenhang mit einer lebendigen Pflanze zu präsentieren.

Mein Vorgehen, wie ich aus dieser Idee einen Plan zur Umsetzung mache, möchte ich an diesem Beispiel gerne verdeutlichen.

Kreative Ideen brauchen Klarheit und Struktur

Als Kreativitäts-Coach liegt mein Fokus auf der vielschichtigen und freien Ideenentwicklung, dem divergenten Denken. Spielerisch, unsystematisch und bewertungsfrei Ideen entwickeln ist meine Leidenschaft. Diese Vielfalt muss aber auch irgendwann bewusst bewertet und sortiert werden. Deshalb benutze ich hier gerne Systeme, die ein konvergentes Denken unterstützen. Wichtig ist dabei, dass positiv bewertet wird und auch „verrückten Ideen“ eine Chance gelassen wird. In diesem Artikel möchte ich ein paar meiner Methoden zur Bewertung von Ideen vorstellen.

Aber eins nach dem anderen.

5 Schritte mit denen du deine Idee in die Tat umsetzt

1. Fühle deiner Idee mit diesen Fragen auf den Zahn:

der Nutzen im Zentrum.

Die wichtigste Frage, die ich mir immer stelle ist:

Warum möchte ich das machen und wer soll davon profitieren?

Bei meinem Beispiel des Ausstellungskonzeptes gibt es mehrere Antworten:

  1. Ich mache das, weil ich eine neue Ausstellung machen möchte.
  2. Ich möchte meine Arbeit Menschen näherbringen, die Pflanzen auch so faszinierend finden wie ich.
  3. Ein klares Ausstellungskonzept lässt sich leichter mehrfach an Galerien und Ausstellungsräume „verkaufen“
  4. Veranstaltungsorte profitieren von einem verständlich zu verkaufenden Ausstellungskonzept.

Dank dieser Fragen bin ich mir darüber im Klaren, dass es auch einen Kundennutzen gibt: Galerien, Botanische Gärten, Verbände… Dann lohnt es sich weiterzumachen.

2. Vergrößere deine Idee mit einer Mindmap:
Ideenvielfalt generieren.

Bisher ist es eine grobe Idee. Viele Fragmente und Bilder, die lose in meinem Kopf zum Thema „Ausstellung mit Bildern und Pflanzen“ herumschwirren.

In einer Mindmap werden alle Gedanken benannt und zusammengetragen.

WICHTIG: ich versuche dabei nicht zu bewerten. Machbar, utopisch, lächerlich spielen hier noch keine Rolle. Es geht um die Vielfalt! Bewertet wird später.

 

  1. Auf einem Blatt Papier erstelle ich eine Mindmap (Im Coaching arbeite ich gerne mit Plakaten – Think Big!)
  2. Ich starte mit den zentralen Begriffen „Bilder“ und „Blumen“ und lasse ich mich zuerst intuitiv von meinen Gedanken wegtragen.
  3. Jeder Aspekt, der mir in den Sinn kommt schreibe ich nieder und umkreise ihn auch sofort. Damit grenze ich ihn von allem anderen ab und schaffe Klarheit.
  4. Ich platziere die einzelnen Gedanken ganz intuitiv um die Begriffe herum.
  5. Wenn ich der Meinung bin, dass ich alles aufgeschrieben habe beginne ich alles durchzulesen und ergänze die niedergeschriebenen Begriffe und Gedanken durch „logische“ Ergänzungen.
  6. So entsteht eine übersichtliche Karte meiner Gedanken
  7. Die wichtigsten und spannendsten Begriffe markiere ich mir. Denke daran: bewertet wird später

3. Bewerte deine Idee und schmiede einen Plan:
die COCD-Box-Methode hilft dir dabei.

Jetzt endlich darf bewertet werden. Im Kreativitäts-Coaching verwende ich die CODC-Box-Methode, da sie so einfach und klar ist. Sie ist eigentlich dazu da, eine Sammlung unterschiedlicher Ideen in

  • „lohnt nicht“
  • „einfach“
  • „wow“ und
  • „super, aber anstrengend“

einzuordnen. Die COCD-Box-Methode minimiert die Gefahr „verrückte Ideen“ zu Gunsten von „sicheren“ Ideen zu verwerfen.

In unserem Beispiel benutze ich sie jedoch, um die Wow-Aspekte einer Idee herauszufiltern.

COCD-Box: Ein Quadrat mit vier Feldern

In der y-Achse des Quadrats wird die Umsetzbarkeit der Idee dargestellt mit leicht und schwer

Auf der x-Achse des Quadrats wird die Originalität der Idee dargestellt mit normal und besonders

Jede Komponente der Idee wird nun in die so entstandene Box eingetragen

Dabei stelle ich mir immer die Fragen: Wie ist diese Komponente umsetzbar. Leicht oder schwer, bzw. wie originell ist sie.

Die Gewinner finde ich im Feld „WOW“. Ich werde mich also nicht den einfachen übersaisonalen Pflanzen, Fotos oder Kunstpflanzen bedienen, sondern übersaisonale Pflanzen wie Orchideen, Bromelien und Gräser verwenden.

 Ideen umsetzen ist ein Wechsel aus Ideen generieren und Ideen bewerten.

Im Anschluss kann ich die Phase der Ideenfindung wiederholen. Mein Gehirn verbindet nämlich diese wow-Begriffe sofort mit anderen Gedanken: Humboldt, Evolutionstheorie, Diversität. Wäre doch schade, wenn die auf der Strecke blieben. Diesen Prozess der Wiederholung nenne ich im Kreativitäts-Coaching iteratives Arbeiten. Hier verwende ich wieder eine Mindmap. Im Zentrum stehen Orchideen, Bromelien und Gräser.


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4. Finde Lösungen mit W-Fragen:
deine Idee nimmt Form an.

Jetzt aber weiter auf dem Weg zur Umsetzung. Nach der Bewertungsphase folgt im Kreativitäts-Coaching die Lösungsphase. Hier erstelle ich eine Liste mit möglichen Pflanzen, die ich in meinen Kunstwerken malen kann und die gleichzeitig als lebendige Pflanze gezeigt werden können.

  • Welche Pflanzen eignen sich?
  • Was weiß ich über diese Pflanzen?
  • Welche Farben und unterschiedliche Stadien der Pflanze kenne ich?
  • Wie eignet sich die Strukturen der Pflanze zum Malen?
  • Wo finde ich diese Pflanzen und wie beschaffe ich sie?
  • Welche Leinwand-Formate?
  • Welche Verbände und Interessenten kommen wirklich in Frage?

Um hier einen Überblick zu bekommen, arbeite ich gerne mit einer Tabelle. Manchmal zeichne ich mir eine Tabelle, manchmal nutze ich Excel. Das kommt ganz auf meine Laune und das Thema an.

5. Timeline, Meilensteine & Co:
damit es klappt braucht deine Idee einen Rahmen.

Damit meine Idee eine Chance hat und jetzt nicht in Fragen erstickt wird, brauche ich eine Timeline.

Wann hätte ich gerne, dass die Bilder fertig sind?

Kann mich jemand unterstützen?

Welche Meilensteine gibt es?

Gibt es äußere Faktoren, die meine Zeit einschränken?

Wie viele Bilder brauche ich, um das Konzept zu schreiben und an Veranstaltungsorte zu verschicken?

Dafür werde ich ein neues Notizheft in OneNote anlegen. Hier kann ich Fotos von Pflanzen, Adressen, Artikel und meine Notizen sammeln und zusammentragen.

Achtung: Lass die Idee nicht zum Zwang werden

Und, wie fühlt sich das Ganze an? Was mich angeht, fühle mich klar und motiviert. Meine grobe Idee hat wirklich Form angenommen.

Es kann aber auch anders kommen. Über das Sammeln und Bewerten hätte mir auch klar werden können, dass ich die Idee als Druck empfinde, als Belastung. Dann empfehle ich sie loszulassen. Sie ziehen zu lassen. Klar, erstmal sind da Frust und Enttäuschung, aber hey, es war doch auch schön und wer weiß wozu es gut war. Wer weiß, welcher Aspekt nicht doch irgendwann wieder eine Rolle im zukünftigen Leben spielen wird.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Erkunden Deiner Ideen. Erforsche sie, durchstreife sie wie einen Zauberwald.

Lasst es schillern und
mach dich sichtbar!

Habe ich dich neugierig gemacht?

In meinem Kreativitäts-Coaching können wir gerne in Ruhe über deine Themen sprechen:

  • arbeite bunter und leichter
  • handle vielfältig, finde neue Ideen und denke bunt
  • aktiviere deine eigene Art zu arbeiten
  • nutze deine Feinfühligkeit
  • zeig, was dich einzigartig macht und bereichere damit deine Welt.

Ich glaube an die Kraft deiner persönlichen Kreativität! Für ein glückliches Leben!

Deine Verena

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